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Theaterpädagogik

Theaterlabor

Schauspiel

Seminarleitung

Unsere Konzepte

Das Labor für Theater und Gesellschaft 

ist eine kreative Partnerschaft zweier Theaterpädagoginnen. Ein bewegliches Geflecht aus Ideen, Impulsen und künstlerischem Forschen. Wir gestalten Projekte an der Schnittstelle von Theater, gesellschaftlichem Dialog und kultureller Teilhabe –

für Menschen aller Altersgruppen und Lebensrealitäten.

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UNSERE  THEMEN

Kreativität entfalten, Forschungsgeist stärken.

Das Theaterlabor lädt dazu ein, auszuprobieren, zu verhandeln, zu scheitern und wieder neu zu beginnen. Theaterpädagogische Methoden schaffen ein offenes Feld, in dem eigene Themen gesetzt, Perspektiven erweitert und gemeinsame Prozesse gestaltet werden können. So entsteht ein Raum, in dem Kreativität wächst, Forschungsgeist lebendig wird und Zusammenarbeit neue Formen annimmt.

DEMOKRATIE &
GESELLSCHAFFT

Räume öffnen, Gemeinschaft leben.

Demokratie ist kein fertiges Haus.
Sie lebt in den Räumen, die wir teilen und verändern.

Unser Theaterlabor ist ein Ort des Forschens.
Hier darf man wagen, scheitern, neu beginnen.
Hier begegnen wir Fremdheit mit Neugier, Macht mit Aushandeln, Identität mit Offenheit.

Gemeinschaft wächst aus Begegnung.
Gestaltung bringt Freiheit.
Mut eröffnet Neues.

So verstehen wir gelebte Demokratie:
als Dach, das trägt – und als Haus, das wir gemeinsam immer wieder neu gestalten.

KOMMUNIKATION

Kommunikation neu erleben.

 

In der Theaterarbeit wird Kommunikation sichtbar, hörbar und körperlich erfahrbar. Sie ist mehr als Austausch von Worten. Sie schafft Verbindung, macht unausgesprochene Signale erlebbar und eröffnet neue Formen des Miteinanders. Theater fördert Zuhören, Reagieren, Verständigung und Ausdruckskraft. So wird Kommunikation nicht nur geübt, sondern bewusst wahrgenommen – als Grundlage für Dialog, Kooperation und gemeinsames Gestalten.

Tessa Nadjafian

Tessa ist Schauspielerin, Theaterpädagogin und Dramatherapeutin. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Im Zentrum steht für sie nicht die Bühne als Ort der Darstellung, sondern das Spiel als Erfahrungsraum, in dem Menschen sich selbst und anderen begegnen.

Ihre Ausbildung zur Schauspielerin begann 1999 am Europäischen Theaterinstitut Berlin. In den darauffolgenden Jahren arbeitete sie als Schauspielerin und Trainerin. Dabei verlagerte sich ihr Interesse zunehmend von der Darstellung zu den Prozessen hinter dem Spiel.

Diese Haltung führte sie in die Dramatherapie und später in die Theaterpädagogik. Heute arbeitet sie mit unterschiedlichen Gruppen in Bildungs- und Weiterbildungszusammenhängen. In ihren Workshops nutzt sie Methoden aus Schauspiel, Improvisation und szenischer Forschung, um Räume zu öffnen, in denen Perspektivwechsel und neue Formen der Begegnung möglich werden.

Dietlind verbindet in ihrer Arbeit künstlerische Praxis mit gesellschaftlichem Engagement. Beide Bereiche prägen ihren beruflichen Weg und bilden die Grundlage ihres heutigen Wirkens.

Sie studierte Politik, Soziologie und Pädagogik in Freiburg. Nach der Zwischenprüfung entschied sie sich bewusst, das Studium zu beenden, um sich stärker praktischer Arbeit und gesellschaftlichen Bewegungen zu widmen. Es folgten Ausbildungen in Tanz- und Musikpädagogik.

Über viele Jahre arbeitete sie künstlerisch und pädagogisch in unterschiedlichen Kontexten, unter anderem in Schulen, Musikschulen, Kindertagesstätten und freien Projekten. Parallel dazu wuchs der Wunsch, gesellschaftliche Verantwortung stärker wahrzunehmen und eigene Beiträge zum öffentlichen Diskurs zu leisten.

Mit der Qualifikation zur Theaterpädagogin fand sie schließlich einen Arbeitsrahmen, in dem sich künstlerisches Arbeiten und gesellschaftliches Engagement verbinden lassen.

Dietlind Ossoba
Theaterlabor

Erfahrungsraum für Menschen in Bewegung

Im Theaterlabor kommen Menschen in Bewegung zusammen, um Neues auszuprobieren, Perspektiven zu wechseln und Gemeinschaft zu erleben. Mit Methoden wie Improvisation, Körperarbeit und Rollenspiel entsteht ein geschützter Raum für Kreativität, Ausdruck und Vertrauen.

Hier zählt jede Stimme: Gemeinsam überwinden wir Barrieren, stärken Mut und Empathie und entdecken, was in uns steckt.

Gesellschaftslabor

Vom Teil zum Ganzen.

 

 

Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen einander Raum geben. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Doch je unterschiedlicher die Bedürfnisse, desto größer das Spannungsfeld.

Im Gesellschaftslabor laden wir dazu ein, diese Dynamiken bewusst wahrzunehmen, gemeinsam Probleme zu benennen und Wege zu erproben, aus denen sich neue Formen des Miteinanders und mögliche Lösungen entfalten können.

UNSERE ZIELGRUPPEN

Theaterpädagogik mit Jugendlichen

Ein leerer Raum, eine Idee und Theater entsteht.
Dieses Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Lust haben, Geschichten zu erfinden, Rollen auszuprobieren und gemeinsam kreativ zu werden.

Theater schafft Raum für Fantasie, Ausdruck und Begegnung. In Kursen oder Projekten wächst aus Spiel Vertrauen, aus Einzelnen ein Team und Vielfalt wird als Stärke erfahrbar. Dabei üben die Teilnehmenden, aufeinander zu hören, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und Demokratie im Miteinander lebendig werden zu lassen.

Theater im Business

Das Labor für Theater und Gesellschaft eröffnet Unternehmen einen Raum zum Ausprobieren und Forschen. Mit theaterpädagogischen Methoden werden Führung und Zusammenarbeit neu erlebt: Rollen wechseln, Perspektiven verschieben, Kommunikation neu erproben.

Im gemeinsamen Spiel entstehen Kreativität, Teamgeist und Flexibilität. Blockaden werden sichtbar, Kompromisse möglich und Zuhören zu einer Ressource.
So wird Theater zum Trainingsfeld, in dem Vielfalt Energie freisetzt und Unternehmen Impulse für ein lebendiges, zukunftsorientiertes Miteinander gewinnen.

Theaterpädagogik mit Senioren

Die theaterpädagogische Arbeit mit Senior:innen fördert Kreativität, soziale Begegnung und Lebensfreude.
Im Mittelpunkt stehen individuelle Ausdrucksmöglichkeiten, gemeinsames Gestalten und ein lebendiger Austausch, bei dem Erfahrungen geteilt und Stimmen gehört werden.
Gleichzeitig regen die Übungen Fantasie, Körper und Geist an und eröffnen Wege, auch im Alter beweglich, aufmerksam und spielerisch verbunden zu bleiben.

 

 

 

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Theaterpädagogik

Wenn Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Erfahrung zusammenkommen, wird Theater zur Brücke: Unterschiedliches begegnet einander. Erfahrung trifft auf Neugier, Vergangenheit auf Zukunft, Individualität auf Gemeinschaft.
Im gemeinsamen Spiel öffnen sich Räume, in denen Verständigung wächst, Blockaden sich lösen und Kompromisse möglich werden.
So entsteht ein Ort, an dem Vielfalt als Stärke erfahrbar wird. Durch Zuhören, Wertschätzung und gemeinsames Gestalten als lebendiges Modell für Zusammenhalt in der Gesellschaft.

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Sprache ist ein Spiegel der Welt – und die Welt ist vielfältig. Wo wir aus Gründen der Lesbarkeit nur eine Form wählen, meinen wir doch stets alle Menschen: 

unabhängig von Geschlecht, Identität oder Ausdruck.

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