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Seminarinhalte

Ziel dieses Workshops ist es, die zugrunde liegenden Mechanismen zu untersuchen, die zu Mobbing und Ausgrenzung führen.
Gleichzeitig sollen die Teilnehmenden dazu ermutigt werden, ihre persönliche Wahrnehmung dieser Mechanismen zu hinterfragen und die Perspektiven der anderen zu verstehen.
Durch künstlerische Methoden sollen auch widersprüchliche Aspekte beleuchtet und im sicheren Rahmen eines theatralen Prozesses bearbeitet werden.

Mithilfe der Spiralcurriculum-Methode nach Jerome Bruner, bei der ein Zyklus aus Kreation, Präsentation und Feedback immer wieder mit ganz unterschiedlichen, neuen Schwerpunkten wiederholt und behandelt wird, kann immer tiefer in das Thema eingetaucht werden. Dies führt zu einer tieferen Verankerung und Einsicht in das Thema.

Zu Beginn des Workshops liegt der Fokus auf dem Teil, jeder einzelnen teilnehmenden Person. Das individuelle Denken und Empfinden wird dann in ein Bild des Ganzen überführt: „Vom Teil zum Ganzen“.
Jede Form der Gesellschaft schafft sich ihre eigenen Regeln, die immer auch davon abhängig sind, wie sich die einzelnen Teile zueinander stellen und welche Kräfte sich daraus ergeben. Wie fühlen sich diese Konstellationen an, und gibt es Möglichkeiten der Veränderung? Zu begreifen, dass jeder Zustand nur eine Momentaufnahme ist, ist ein wichtiger Aspekt in diesem Workshop.

Mit unterschiedlichen theaterpädagogischen Spielen und Methoden werden die Teilnehmenden vom rein kognitiven Verständnis zum Erspüren – „Vom Denken zum Fühlen“ – geführt.
Und in einem weiteren Schritt wird das Thema im Spannungsfeld „Vom Allgemeinen zum Konkreten“ beleuchtet.

Zum Schluss kreieren die Teilnehmendenihr eigenes Hoffnungs-Bild.

Methoden

Der Workshop folgt einem spiralförmigen Lernansatz, der auf der Konstruktivismus-Theorie von Jerome Bruner (1973) basiert. Der Ansatz umfasst drei Phasen:

  1. Kreation

    • Die Teilnehmenden entwickeln eigene Ideen, Bilder oder Szenen.

  2. Präsentation

    • Die Ergebnisse werden vor der Gruppe vorgestellt.

  3. Feedback

    • Die Teilnehmenden äußern ihre Eindrücke.

    • Kommentare beziehen sich auf Form, Inhalt und Wirkung.

    • Die Rückmeldungen helfen der Gruppe, ihre Arbeit zu überarbeiten und zu präzisieren.

Wiederholung des Zyklus:

  • Der Kreislauf aus Kreation – Präsentation – Feedback wird mehrfach durchlaufen.

  • Dadurch wird das Thema schrittweise vertieft und immer differenzierter erfasst.

Lernprozess:

  • Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden strukturiert den Prozess.

  • Neue Informationen werden kontinuierlich in das individuelle kognitive Verständnis integriert.

Nutzen für die Teilnehmenden

  • Überwindung persönlicher, individueller Stigmatisierungen

  • Künstlerische und kreative Erforschung

  • Recherche und Austausch zum Thema Mobbing und Ausgrenzung

  • Partizipation, demokratische, nicht hierarchische Herangehensweise und Gestaltung künstlerischer Ausdrucksformen

  • Verwendung theaterpädagogischer Methoden und Spielformate um vom Denken ins Fühlen zu kommen

  • In die eigene Kreativität kommen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Zielgruppe

  • Kinder im Alter von 8-12 Jahren

  • Jugendliche im Alter von 11-14 Jahren

  • Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-20 Jahren

  • Gruppe von 12-22

  • Besonders geeignet für Schulen, Jugendzentren, politische Bildungsarbeit und Projektwochen

 

Gewünschte Raumsituation

Ein großer Raum, der für mehrere kleine Gruppen genauso geeignet ist wie für eine große Gruppe. Sodass sowohl gemeinsam in der ganzen Gruppe gearbeitet werden kann, als auch Arbeit in kleinen Gruppen möglich ist.

Sprache ist ein Spiegel der Welt – und die Welt ist vielfältig. Wo wir aus Gründen der Lesbarkeit nur eine Form wählen, meinen wir doch stets alle Menschen: 

unabhängig von Geschlecht, Identität oder Ausdruck.

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