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Zeitrahmen: (Angaben nach Vereinbarung möglich)

Unsere Gesellschaft ist zunehmend polarisiert, Kommunikation wird, wenn überhaupt stattfindend, konfrontativ und auf Schlagwörter reagierend geführt. Probleme können kaum entschärft werden, weil die Bereitschaft zur Kompromissfindung fehlt und verhärtete Fronten kein Aufeinander-Zugehen ermöglichen.

Menschen versammeln sich nicht mehr einvernehmlich unter dem Dach der Demokratie, sondern stellen sich außerhalb. Manche okkupieren zu viel Raum, andere werden in Abstellkammern notdürftig untergebracht. Und viele Wohnungen sind für andersdenkende Menschen verschlossen.

Mit theaterpädagogischen Methoden wollen wir diese Missstände sichtbar werden lassen und sie für alle gleichermaßen erfahrbar machen. Mit Hilfe von Wahrnehmungs- und Interaktionsspielen sowie Körperwahrnehmungsübungen werden Gefühls- und Reaktionsräume beleuchtet. Dies schafft die Grundlage dafür, gemeinsam Räume neu auszuhandeln und nach Problemlösungen zu forschen.

Unser Workshops sensibilisieren für die Belange und Befindlichkeiten der anderen und fördert die Bereitschaft zur Lösungsorientierung, statt bei der Problembenennung zu verharren.


 

Seminarinhalte

Kommunikation

  • Gefühle als Mittel der Kommunikation wahrnehmen

  • Interaktion und Feedback durch Spiegelung

  • Beziehungsaufbau wertschätzend

  • Eigene Rolle wahrnehmen

 

Körper-und Bewegungsarbeit

  • Ausdruck durch Bewegung

  • Macht und Ohnmacht in der Körperhaltung

  • Beziehungsaufbau und Empathieübungen

  • Haltung, Gestik, Mimik, Stimme

  • Umgang mit Emotionen

 

Kreatives Denken und innovative Problemlösungsorientierung

  • Bühne als Labor der Rollenfindung

  • Emotionales Interpretieren der eigenen Rolle und der des Gegenübers

  • Spielerischer Umgang mit Gegenpositionen und Andersdenkenden

  • Unterscheiden von persönlichem Angriff und Machtdemonstration

  • Ensemblearbeit und Teamdynamik

  • Nicht auf sich selbst beziehen!

 

Konfliktlösung​​

  • Fehler erkennen

  • Gefühle auflösen

  • Entkoppeln von Emotion und Inhalt

  • Mut, zu scheitern

  • Loslassen von festen Überzeugungen

  • Spaß am kreativen Umgang

 

Mögliche Schwerpunkte

  • Konfliktlösung (Der Weg in Richtung Kompromiss)

  • Mobbing (Erkennen und Gegensteuern)

  • Der Teil und das Ganze (Was ist wichtiger?)

  • Beteiligungsprozesse

  • „Was geht mich das an?“ (Blockaden überwinden)

 

Nutzen für die Teilnehmenden

Der Workshop bietet praktische Erfahrungen aus der Theaterpädagogik, um mit professionellen Spielmustern akzeptierende und wertschätzende Kommunikation zu ermöglichen. Er eröffnet die Möglichkeit, Verhärtungen, die durch Schubladendenken, Vorurteile, Angst und Abwehr entstehen, aufzuweichen und somit neue, kreative Lösungsansätze gemeinsam zu erforschen.

Sprache ist ein Spiegel der Welt – und die Welt ist vielfältig. Wo wir aus Gründen der Lesbarkeit nur eine Form wählen, meinen wir doch stets alle Menschen: 

unabhängig von Geschlecht, Identität oder Ausdruck.

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